Wir schreiben das Jahr 1949. Der Zweite Weltkrieg ist beendet und die Soldaten kehren heim. So auch Erich Freytag,der sein Land nicht mehr wiedererkennt, denn die sehr junge Bundesrepublik schert sich nicht um ihre ehemaligen Kriegshelden. Erich wird mit seiner neugegründeten Gartenzwergfabrik Teil des Wirtschaftswunders. Doch die Idylle hält nicht lange, denn seine Frau hat eine Affäre mit der Nachbarin und sein Sohn Klaus teilt auch nicht die Interessen des Vaters. Einige Jahre später ist Klaus Dichter und verliebt sich in Gisela. Nach einer stürmischen Liebesnacht ist Gisela schwanger und Klaus ist endlich wieder Teil einer intakten Familie. Doch auch dieser Friede ist nicht von langer Dauer, denn Gisela feiert große Erfolge als Autorin und kümmert sich fortan nicht mehr um ihren gemeinsamen kleinen Sohn Robert Freytag. Einige Jahre später trifft Robert das Nachbarsmädchen Laura Werner wieder. Es ist die Zeit der freien Liebe und Robert hat nur Augen für Laura.
Immer wieder gelingen Roehler, dem Meister des eruptiven Erzählens, Szenen von ganz wunderbarer poetischer Kraft: Wie in einem Traum fließt die Kindheit in der fränkischen Provinz dahin. Oskar Roehler ist so etwas wie das Enfant terrible des deutschen Films.
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Deutschland 2013
174 Min.
Regie und Buch: Oskar Roehler Jürgen Vogel, Meret Becker, Moritz Bleibtreu, Lavinia Wilson, Leonard Scheicher, Lise Smit
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