Diese Reise wurde zur Legende: Der junge Forscher Thor Heyerdahl überquert 1947 auf einem selbst gebautem Floß aus Balsa-Hölzern, die Weiten des Pazifischen Ozeans. Die riskante Forschungsreise ist für den Norweger die einzig reale Chance, seine revolutionäre Theorie zu beweisen: Polynesien wurde vor 1500 Jahren zuerst und genau mit einem solchen Floß von Südamerika aus besiedelt. Damit stellt er sich nicht nur gegen die gesamte Fachwelt, Heyerdahl setzt auch sein Leben aufs Spiel. Fast 8000 Kilometer lang segelt der Nichtschwimmer auf dem primitiven Floß zusammen mit einer fünfköpfigen Crew über das offene Meer. Ohne jegliche moderne Ausrüstung ist die Kon-Tiki den monströsen Naturgewalten ausgesetzt. Nach 101 Tagen bruchlandet das Floß an der polynesischen Küste, und Thor Heyerdahl küsst den Sand, auf dem er zehn Jahre zuvor schon einmal glücklich gewesen war und wo er erfahren hatte, dass die Vorfahren dieses Inselvolkes vermutlich von den Inkas abstammten, deren Sonnengott Kon-Tiki hieß.
Der für den Oscar nominierte Film der beiden jungen norwegischen Regisseure Joachim Rønning und Espen Sandberg über die Expedition von 1947 ist der aufwendigste norwegische Film, der bisher gedreht wurde. Die Kon-Tiki wurde zum Mythos. Der Kinofilm zeigt uns die atemberaubende, wahre Geschichte in großartigen Bildern.
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Norwegen/Dänemark/GB 2012
118 Min.
Regie: Joachim Rønning, Espen Sandberg Pål Sverre Hagen, Anders Baasmo Christiansen, Jakob Oftebro, Tobias Santelmann u.a.
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