Amos Ritter blickt auf ein erfülltes Leben in Israel zurück. Er wurde 1957 in Haifa geboren, lebte dort mit seiner Familie und arbeitete als Arzt und Psychotherapeut. Im Juni 2024 emigriert er in jenes Land, aus dem seine jüdischen Vorfahren 1939 vor den Nationalsozialisten nach Palästina geflohen waren. Amos betrachtet den Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 als den traurigen Höhepunkt eines langen Konflikts. Einst glaubte er fest an einen Frieden zwischen Juden und Palästinensern. Das Leben in Israel im Kontext der zunehmenden Gewalt machen ihn krank und er beschließt nach Traben-Trabach auszuwandern.
Der Dokumentarfilm von Christian Pietscher begleitet den Protagonisten Amos Ritter über viele Jahre bis hin zur Auswanderung nach Traben-Trabach in Deutschland.
Bei der Weltpremiere des Films im Rahmen der diesjährigen HEIMAT EUROPA FILMFESTSPEILE stellte der Regisseur den Film im Beisein von Amos Ritter und vielen seiner Verwandten und Bekannten vor. In der anschließenden, von Christof Pies moderierten Diskussion, wurde über die Beweggründe der Auswanderung von Amos Ritter als auch der Motivation von Christian Pietscher für die Realisierung des Films gesprochen.
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Deutschland 2026
115 Min.
Regie, Buch und Kamera: Christian Pietscher Amos Ritter u.a.
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