In einem norditalienischen Bergdorf leben Ughettos zu Anfang des 20. Jahrhunderts in bescheidenen Verhältnissen. Ihr Leben ist bestimmt von harter Arbeit, Ausbeutung und dem Krieg. Cesira und Luigi träumen von einem besseren Leben für sich und ihre Kinder. Als der Faschismus ihr Dorf erreicht fliehen sie schließlich gemeinsam ins nah gelegene Frankreich, um sich dort ein neue Leben aufzubauen. Doch auch in ihrer neuen Heimat sind sie zunächst nicht willkommen. Aller Widrigkeiten zum Trotz erlebt die Familie immer wieder warme und glückliche Momente. Regisseur Alain Ughetto setzt seiner Familie mit diesem liebevoll und detailreich animiertem Film ein Denkmal, das beeindruckt, bewegt und fasziniert.
Im Vorprogramm zeigen wir den Kurzfilm ARMAT, SCHWEIZ 2022, 11 MIN , FSK ungeprüft, REGIE Élodie Dermange. Um mehr über ihre armenischen Wurzeln zu erfahren, fragt ein junge Schweizerin ihren Vater, ihren Onkel und ihre Tante danach. Dabei fördert sie die Geschichten zu Tage, die während ihrer Kindheit wie in geschlossenen Schubladen eines vererbten Schranks gelegen haben, der zum Symbol für das Erinnern wird in diesem von Hand animierten Film.