Wir schreiben das Jahr 1580, und der im kleinen englischen Dorf Stratford-upon-Avon als Lateinlehrer arbeitende William Shakespeare verliebt sich in Agnes. Es ist so etwas wie Liebe auf den ersten Blick. Eine Liebe, die tief ist, keine klassische Romanze, eher eine Seelenverwandtschaft zwischen zwei sehr unterschiedlichen Menschen. Im Dorf wird von der stark mit der Natur verbundenen Agnes behauptet sie sei eigentlich gar keine Heilerin, sondern eine Waldhexe. Aber das ist William egal. Die beiden stürzen sich Hals über Kopf in das gemeinsame Leben und bekommen auch schnell drei Kinder. Erst wird Susanna geboren, kurz darauf die Zwillinge Judith und Hamnet. Das Glück scheint vollkommen, doch William strebt nach mehr. Er will das Lehren endlich hinter sich lassen können und als Dramatiker arbeiten. Auf dem Land geht das jedoch eher schlecht als recht. Also geht er, ermutigt von Agnes, allein nach London. Dort kann er seine größte Leidenschaft, das Schreiben ausleben. Entfremdung stellt sich ein. Und dann pflügt die Pest durch das Land und tötet auch Hamnet. Das einst tief verbundene Paar gerät ins Wanken. Aber aus ihrer gemeinsamen Prüfung entsteht bei William die Inspiration für das universelle Meisterwerk `Hamlet`, ein Stück zu Ehren seines Sohnes.
HAMNET ist eine leise Wucht von einem Film. Intensiver kann ein Filmerlebnis nicht sein. Nominiert für insgesamt 8 Oscars u.a. für Jessie Buckley als "Beste Darstellerin"!
Was wäre, wenn es einen Ort gäbe, an dem wir in Rückblenden unsere Beziehungen wieder erleben könnten? In diesem Archiv der Erinnerungen werden wir Zeugen der Geschichte von Amélia and Duarte. Das sind zwei Menschen, die ihre Liebe verloren
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