Drei Abende im August 2025 - drei außergewöhnliche Theaterabende. Das Stationenspiel "Räubernacht in Hottenbach" bot insgesamt rund 500 Besuchern Spannung, Humor und viel Lokalkolorit. Stimmige Gesangseinlagen unter der musikalischen Leitung von Mikk Schunke brachten zusätzlichen Schwung in die Unterhaltung mit Tiefgang. Autor Jörg Staiber hatte die Geschichte vom Überfall des Schinderhannes auf den jüdischen Kaufmann Wolf Wiener im August 1800 in den Ortskern Hottenbachs geschrieben: das brutale Vorgehen der Räuber, die verzweifelten Versuche Wieners, den Schutz des Staates zu erzwingen, sein letztliches Scheitern.
Mit 22 Amateurschauspielern - eine bunt zusammengewürfelte Schar - erarbeitete Regisseurin Claudia Stump eine hochklassige Inszenierung, die der syrische Filmemacher Feras Maree in stimmige Bilder umsetzte. Das Projekt ist eine Gemeinschaftsproduktion von KaFF Hottenbach und dem Kunstverein Obere Nahe.
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Deutschland 2025
110 Min.
Kamera, Ton und Schnitt: Feras Maree 22 Amateurschauspieler unter der Regie von Claudia Stump
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