Susi (Anny Ondra) wirbelt als personifizierter Zeitgeist durch das Berlin der 1920er. Susi bricht aus der konservativen Enge ihres preußischen Elternhauses aus, um als Jazz-Musikerin die Welt zu erobern. Auf dem Weg dahin hilft ihr der komische Zufall, der in so einem Komödienstoff nicht lange gebeten werden muss. Wie das gehen soll, weiß sie zurecht selbst nicht so genau. Mit Saxophon und einer gehörigen Portion Chuzpe stellt sie als Rebellin des Rhythmus die biederen Moralvorstellungen ihrer Umgebung herrlich auf den Kopf.
Vor dem Film spielen auf der Bühne auf dem Fruchtmarkt:
Katharina Stashik (Saxophon) und Dorothee Haddenbruch (Klavier) lernten sich während des Studiums an der Musikhochschule Köln kennen. 2002 gründeten sie dort ihr Duo M-cine und entwickelten ihren Stil, der klassisches musikalisches Handwerk mit Improvisation verbindet.
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DEUTSCHLAND 1928
109 Min.
Regie: Karl Lamac, Buch: Bobby E. Lüthge, Tom Maro, Kamera: Otto Heller Mit Anny Ondra, Malcolm Tod, Hans Albers, Carl Walther Meyer:, Gaston Jacquet u.a.
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