John Davidson wächst in einer schottischen Kleinstadt Anfang der 80er Jahre auf und entwickelt mit zwölf Jahren ausgeprägte Nerventicks. Was erst Jahre später als Tourette-Syndrom diagnostiziert wird, bestimmt fortan seinen Alltag. Weder im schulischen Umfeld noch im eigenen Zuhause gelten die unkontrollierten Bewegungen und spontanen Ausrufe als medizinische Symptome, stattdessen reagiert man mit Spott oder Strafen. Rund 15 Jahre später lebt John noch immer bei seiner Mutter und kämpft mit den Nebenwirkungen starker Medikamente. Eine zufällige Begegnung mit seinem früheren Klassenkameraden Murray sowie dessen Mutter Dottie verändert seine Situation. Als Krankenschwester begegnet sie ihm mit Verständnis, nimmt ihn in ihre Familie auf und vermittelt ihm eine Anstellung als Assistent des Hausmeisters Tommy im örtlichen Gemeindezentrum. Zwischen den beiden entwickelt sich eine enge Freundschaft, durch die John schrittweise mehr Zuversicht gewinnt und beginnt, seinen eigenen Weg zu gehen.
Der Film basiert auf der wahren Geschichte von John Davidson. Als Erwachsener macht er sich für die Aufklärung über die Krankheit stark und wird 2019 von der Königin mit dem MBE (The Most Excellent Order of the British Empire) ausgezeichnet.
Dies ist die Geschichte eines introvertierten Menschen, der sich der Herausforderungen stellen muss, ständig zu mehr Aufgeschlossenheit gedrängt zu werden.
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