Filipov, einst Moskauer Stardirigent, weigerte sich während der Herrschaft des kommunistischen Regimes, die jüdischen Musiker seines Orchesters zu entlassen und wurde zur Strafe zur Putzhilfe degradiert. Nun also ist er schwermütig geworden, alkoholkrank und zudem das Opfer des Hohns des Direktors. Als Filipov im Zuschauerraum entdeckt wird, schicken sie ihn umgehend zum Putzen ins Büro des Chefs.
Dort findet Filipov ein Fax. Es ist der Hilferuf eines Pariser Konzerthauses. Dringend sucht man dort ein Orchester. Filipov versteckt die Nachricht und fasst an diesem Tag einen Plan: Er wird seine alten Musiker zusammensuchen, sie werden sich als das Bolschoi-Orchester ausgeben, nach Paris reisen und dort ein letztes Konzert spielen. Dabei arbeiten die Musiker längst als Möbelpacker oder Handy-Verkäufer. Ihnen fehlen Instrumente und Übung und Geld für Flugtickets...
Das Konzert wurde mit zwei Césars, dem französischen Äquivalent zu den Oscars, bedacht. Regisseur Radu Mihaileanu dürfte dem deutschen Kinozuschauer insbesondere durch seine berührenden Filme Zug des Lebens und Geh und Lebe bekannt sein.
Ein tiefsinniger Film über Menschlichkeit, Liebe und Verantwortung, in dem die Musik die alles verbindende Macht ist.
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Frankreich/Belgien/Italien 2009
122 Min.
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FSK ab 0 freigegeben
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Regie: Radu Mihaileanu Mélanie Laurent, François Berléand u.a.
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