Cheyenne war ein gefeierter Rockstar. Er ist 50 Jahre alt und sieht immer noch so aus wie damals, ein Goth mit schwarzen, toupierten Haaren, weiß geschminktem Gesicht und rotem Lippenstift. Seit Jahren lebt er zurückgezogen mit seiner Frau Jane in einer Villa in Dublin, immer sachte schwankend zwischen gepflegter Langeweile und nagender Depression.
Der Tod seines Vaters, mit dem er seit 30 Jahren nicht gesprochen hat, führt ihn zurück nach New York. Dort erfährt er von der Besessenheit seines Vaters: Rache zu nehmen für eine schwerwiegende Demütigung, die er erfahren musste. Cheyenne beschließt, die Suche seines Vaters fortzuführen und begibt sich auf eine Reise, die ihn ins Herz der USA und zu sich selbst führt.
Mit seinem ersten englischsprachigen Kinoprojekt verneigt sich der Italiener Paolo Sorrentino vor dem Kino und der Musik seiner Jugend: Die Roadmovies von Jonathan Demme ("Gefährliche Freundin"), Wim Wenders ("Paris, Texas") und David Byrne ("True Stories") mit ihren skurrilen Figuren und ihrem wehmütigen Blick auf ein unbehaustes Amerika jenseits der Metropolen standen Pate für diesen ungewöhnlichen Film. Die Musik stammt von dem legendären Talking Head David Byrne, der in einer Gastrolle als er selbst zu sehen ist.
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Italien/Frankreich/Irland, 2011
118 Min.
Regie: Paolo Sorrentino Sean Penn, Frances McDormand, Judd Hirsch u.a.
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