Nur ein Wunder könne seine Mutter noch retten, hört Ralph die Ärzte im Krankenhaus sagen. Ein Wunder wie jenes, 1954 als untalentierter Jugendlicher den Boston-Marathon zu gewinnen. Der Floh, den ihm sein Sport- und Philosophielehrer ins Ohr setzt, bewirkt an sich schon ein Wunder: jenes, das der 14-jährige nun ein Ziel vor Augen hat. Es wird ihn und sein Leben verändern. Von Natur aus ist Ralph ein Rebell und Außenseiter, weit entfernt davon, ein Heiliger zu sein. 22 Mal habe er in der letzten Woche onaniert, gesteht er in seiner Beichte, die ihm zu seinem Schrecken aber die Mitschüler seiner katholischen Schule abgenommen haben. Er hat’s nicht leicht, erst recht nicht, als der strenge Rektor Vater Fitzpatrick herausbekommt, dass seine Entschuldigungsschreiben gefälscht sind. Zur Strafe verfrachtet er Ralph in die Geländelaufgruppe von Vater Hibbert. Dort entwickelt er aufgrund jenes in Aussicht gestellten Wunders entgegen seiner anfänglichen Abneigung gegen das Laufen einen ungeahnten Ehrgeiz. Er ist felsenfest davon überzeugt, den Boston-Marathon zu gewinnen und seine Mutter aus dem Koma zurück ins Leben zu holen.
Einer der gefragtesten Titel beim Toronto International Film Festival 2004.
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Kanada 2004
98 Min.
Regie und Drehbuch: Michael McGowan Adam Butcher, Campbell Scott, Gordon Pinsent, Jennifer Tilly, Shauna MacDonald u.a.
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