Ivy ist ein seltsames Mädchen. Auf eine merkwürdig kontrollierte Art wirkt sie heruntergedimmt, verlangsamt in ihren Bewegungen und Reaktionen, umhüllt von einer zusätzlichen Schicht, die ihren direkten Kontakt zur Außenwelt abfedert. Allerdings verbirgt sich hinter ihrer etwas mysteriösen Art nichts anderes als eine eingeübte Vorsichtsmaßnahme: Ivy leidet unter einer epileptischen Krankheit, sie ist dazu gezwungen, Stress und Aufregung abzuwehren, das Gleichgewicht zu bewahren. "The Exploding Girl" ist allerdings kein Film über eine Krankheit, wenngleich diese auch auf subtile Art allgegenwärtig ist: in den routinierten Besuchen beim Arzt, den wiederholten Fragen der Mutter nach ihrem Befinden, in Ivys Außenseiterrolle auf Partys. "The Exploding Girl" erzählt vielmehr, was es bedeutet, Gefühle unaufhörlich wegsortieren zu müssen, und wie sie sich dann doch ihren Weg nach "draußen" suchen. Regisseur Bradley Rust Gray ist eine einfühlsame Charakterstudie einer jungen Frau in emotionalem wie körperlichem Aufruhr gelungen.
Eine federleicht erzählte Liebesgeschichte, die zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt wirkt. Ein angenehm ruhig inszenierter Film mit überzeugenden Hauptdarstellern
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USA 2009
79 Min.
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FSK ab 0 freigegeben
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Regie: Bradley Rust Gray Zoe Kazan, Mark Rendall, Maryann Urbano, Franklin Pipp u.a.
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